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Film: Der starke Wille (Originaltitel: Resurrection)

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Wenn Heilung zur Berufung wird

Filmplakat Resurrection mit Ellen Burstyn

Edna Mae McCauley überlebt einen schweren Autounfall, bei dem ihr Mann ums Leben kommt. Während der kurzen Zeit, in der sie klinisch tot ist, erlebt sie etwas, das sie danach nicht in Worte fassen kann: ein Licht, eine Ruhe, einen Zustand jenseits von Angst.

 

Als sie erwacht, ist sie zunächst querschnittsgelähmt. Doch schon bald zeigt sich: Ihre Hände tragen eine Wärme, die anderen und ihr selbst beim Heilen hilft. 

 

Was folgt, ist kein triumphaler Aufstieg zur Wunderheilerin, sondern ein leiser, oft schmerzhafter Weg. Edna wird gefeiert, misstrauisch beäugt, wissenschaftlich untersucht, religiös vereinnahmt und schließlich sogar bedroht. Von einem Mann, der in ihr entweder eine Heilige oder eine Dienerin des Teufels sehen will, nur nie einfach einen Menschen mit einer Gabe.

Der Widerstand, den Heilung oft erntet

Der Film verweigert sich dabei jeder einfachen Erklärung. Ist Edna eine Auserwählte? Eine Nahtod-Überlebende mit veränderter Nervenphysiologie? Ein Gefäß bedingungsloser Liebe? Der Film lässt diese Frage offen. 

Heilung wird hier nicht als übernatürliches Spektakel inszeniert, sondern als das, was sie in der Praxis oft ist: das Schenken von Mitgefühl. Edna heilt nicht durch Macht über den anderen Menschen, sondern durch Zuwendung, durch echtes Mitfühlen, bis dahin, dass sie das Leiden der anderen für einen Moment in ihrem eigenen Körper spürt.

 

Der gesellschaftliche Widerstand, den Edna erfährt, spiegelt den Widerstand wider, den immer noch Heiler/-innen erfahren. Im Film verstößt sie ihr Vater. Ihr Partner kann die Gabe nicht ertragen, ohne sie entweder zu vergöttern oder zu fürchten. Fromme Nachbarn sehen in ihrer Kraft eher ein Werk des Teufels als ein Werk der Liebe.

 

Wer selbst heilerisch tätig ist, kennt diese Dynamik in abgeschwächter Form: das Unbehagen mancher Mitmenschen gegenüber etwas, das sich nicht in gewohnte Kategorien einsortieren lässt. Der starke Wille zeigt sehr klar, dass Heilung nicht automatisch Anerkennung bringt. Manchmal fordert sie im Gegenteil eine stille, unbeirrbare Klarheit darüber, wer man ist und wofür man seine Gabe einsetzt.

 

Wenn ihr euch für die psychologische und spirituelle Dimension von Heilarbeit interessiert, lohnt sich dieser alte Film von 1980 mehr denn je. 

Hintergründe zum Film

Das Wort Resurrection kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Auferstehung, Wiederbelebung oder Wiedererweckung. Es beschreibt das Ereignis, bei dem Jesus drei Tage nach seiner Kreuzigung von den Toten auferstand.

 

Die Hauptdarstellerin Ellen Burstyn arbeitete eng mit dem Autor zusammen, besuchte gemeinsam mit ihm Heilzentren und brachte ihre eigene spirituelle Überzeugung in die Figur ein. Als reale Inspiration diente unter anderem Rosalyn Bruyère, eine bekannte Hellsichtige und medizinische Intuitive, die den Film beratend begleitete.

Wer ist Rosalyn Bruyère?

Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer Person, von ihrer Homepage:
Rosalyn L. Bruyere ist eine international anerkannte Heilerin, Hellseherin und Medizin-Frau. Ihre häufige Zusammenarbeit mit Ärzten und Wissenschaftlern spiegelt ihre Überzeugung wider, dass Heilung und Gesundheit eine gemeinsame Anstrengung von Patient, Arzt und Heiler sein sollten. Ihr wissenschaftlich-spiritueller Ansatz prägt sowohl ihren Lehr- als auch ihren Schreibstil und hilft, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken.

 

Rosalyns doppeltes Engagement in Forschung und Heilung ist eine zentrale Inspirationsquelle für ihre Arbeit. Dank ihrer Fähigkeit, aurische Phänomene wahrzunehmen und zu interpretieren, war sie maßgeblich an der Forschung von Dr. Valerie Hunt an der UCLA beteiligt, in der die Existenz und Bedeutung der menschlichen Aura erstmals wissenschaftlich nachgewiesen und gemessen wurde. Hier wurde Rosalyns Fähigkeit, das menschliche Energiefeld zu „lesen“, erstmals festgestellt. Ihre Gabe, Krankheits- und Verhaltensmuster in höchster Detailgenauigkeit zu erkennen und Gewebe auf Zellebene energetisch zu transformieren, hat ihr weltweite Anerkennung und den Ruf einer der erfolgreichsten Heilerinnen der USA eingebracht. 


Über den Blogautor und Geistheiler

Geistheiler Jesus Lopez leuchtet sitzend im Park

Der Geistheiler Jesus Lopez folgt seiner Berufung als Geistheiler seit über 20 Jahren. Seine Methoden zielen darauf ab, Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte durch Energiearbeit zu aktivieren, in Kombination mit verschiedenen Techniken und einem psychologischen Grundgerüst.

 

In seinem Blog, informiert er regelmäßig über die Hintergründe der Geistheilung. Hauptberuflich arbeitet er in seiner Praxis in Bergheim und bietet dort Einzelsitzungen an. Die Geistheilungstage finden regelmäßig in Köln statt. 

 

Mehr über: Jesus Lopez | Rezensionen | Einzelsitzungen | Geistheilungstage


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