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Traditionelle, komplementäre und integrative Medizin

Blog: Jesus Lopez | Datum: 13.09.2023 | alle Blogartikel

Weltgipfel zur traditionellen Medizin

Die WHO veranstaltete in Indien ihren ersten Weltgipfel zur traditionellen Medizin. Die Idee dahinter ist, dass auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen Standards für diese alten Heilmethoden entwickeln, auf die sich Millionen von Menschen verlassen. Dieser Gipfel soll nach der WHO zukünftig jedes Jahr stattfindet.

 

Warum ist das wichtig? Traditionelle, komplementäre und integrative Medizin (TZI) kann tatsächlich dazu beitragen, Gesundheitslücken zu schließen, aber nur, wenn sie effektiv und sicher ist. Das betont Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chef der WHO. In einer Videobotschaft erklärt Harold Varmus, der Vorsitzende des WHO-Wissenschaftsrats, dass traditionelle Medizin im echten Leben ziemlich weitverbreitet ist. Daher ist es entscheidend, die Inhaltsstoffe der traditionellen Arzneimittel zu kennen und zu verstehen, warum sie in manchen Fällen wirken und in anderen nicht.

Forschung Geistheilung

Dieser Ansatz wäre auch wichtig für das energetische Handauflegen. Viele Menschen vertrauen auf traditionelle Methoden und auf Geistheilung, um ihre geistige Gesundheit zu verbessern und innere Heilung zu finden. Und wir werden diesen Monat loslegen. Ich starte diesen Monat mit Heilern aus verschiedenen Richtungen und Ländern zur Erforschung und Entwicklung von geistigen Heilungsmethoden. Wer als Heiler Interesse daran hat, sich kostenlos in meine Forschungsgruppe einzubringen, darf sich gerne bei mir melden. Ich habe auch schon interessierte Ärzte dabei.

WHO definiert TZI

Die WHO definiert TZI als das Wissen, die Fertigkeiten und Methoden, die im Laufe der Zeit von verschiedenen Kulturen entwickelt wurden, um körperliche und geistige Krankheiten zu behandeln und zu verhindern. Diese basieren auf den Erfahrungen, Theorien und Überzeugungen dieser Kulturen.

 

Traditionelle Medizin hat weltweit viele Fans, aber auch Kritiker. Einige sagen, sie fehlt wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und es gibt nicht genug Beweise für ihre Wirksamkeit. Tierschützer weisen darauf hin, dass die Nachfrage nach tierischen Bestandteilen in der traditionellen Medizin so hoch ist, dass bestimmte Tierarten gefährdet sind.

Weidenrinde

40 Prozent der zugelassenen Arzneimittel basieren auf Naturprodukten. Dazu gehören sogar „bahnbrechende Medikamente“ wie Aspirin, dessen Entwicklung auf der alten Heilmittel Weidenrinde beruht. Was viele nicht wissen: Im alten Ägypten (1551 – 1070 v. Chr.) wird die Verwendung von Zubereitungen aus Teilen der Weide beschrieben. Die Ägypter verwendeten die Blätter, blühende Zweige und Rinde der Weide gegen schmerzhafte Wunden, Entzündungen und Schwellungen. Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) verordnete einen Aufguss aus der Weidenrinde als Arzneimittel gegen Gelenkentzündung, Schmerzen und Fieber. Hildegard von Bingen (1098 – 1179 n.Chr.) empfahl Extrakte aus Weide und Pappel bei Schmerzen und Fieber.

Einheit in der Vielfalt

Einheit in der Vielfalt

ist das eigentliche Ethos

der traditionellen, komplementären und integrativen Medizin.

Erklärung von Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, auf dem Weltgipfel der WHO für traditionelle Medizin in Gandhinagar (Indien):

Sehr geehrte Ministerinnen und Minister, sehr geehrter WHO-Generaldirektor Dr. Tedros, sehr geehrte WHO-Regionaldirektorin Dr. Poonam Singh!

 

Wie wir auf Hindi sagen: 
Satya ek hai – maarg kayi.

Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele Wege dahin.

Mahatma Gandhis zeitlose Worte treffen voll und ganz auf den bahnbrechenden Gipfel in dieser Woche zu.

 

Denn aus allen Teilen der Welt sind wir hier versammelt, um eine Wahrheit zu bekräftigen: Gesundheit ist ein Menschenrecht für alle – und die Wege zur Gesundheit sind vielfältig und doch konvergent.

 

Einheit in der Vielfalt ist das eigentliche Ethos der traditionellen, komplementären und integrativen Medizin (TZI) – und das Ethos unseres liebenswürdigen Gastgebers Indien, das in dieser Woche den 76. Jahrestag seiner Unabhängigkeit begeht.

 

Indien hat viele der weltbesten Köpfe in Wissenschaft und Medizin hervorgebracht und so viel zu unserer Welt beigetragen, zusammen mit Traditionen, die in den Veden verankert sind, und natürlich Yoga – einer Praxis, die jetzt jährlich von den Vereinten Nationen selbst zelebriert wird, auf Initiative Seiner Exzellenz Premierminister Modi.
Für mich persönlich ist es eine große Freude, diese Woche wieder in der WHO-Region Südostasien zu sein, einer Region, die für mich wahrhaft eine Schule für Gesundheit war. Denn ich verbrachte fünf Jahre meiner Zeit bei der WHO in Myanmar, wo ich mich mit Tuberkulose und der humanitären Krise nach dem Zyklon Nargis beschäftigte. Meine Erfahrungen in der Region Südostasien, einschließlich des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN), sind für mich bis heute wegweisend. Vielen Dank, Südostasien. Vielen Dank, Dr. Poonam Singh.
Heute vertrete ich die große Europäische Region der WHO mit ihren 53 Ländern in Europa und Zentralasien, die sich vom Atlantik bis zum Pazifik erstreckt und die alten Kulturen des Westens und des Ostens miteinander verbindet.
In unserer Region gibt es etwa 160 000 meist private Ärzte, die TZI-Medizin anbieten, die nun auch zunehmend in Zusammenarbeit mit Schulmedizinern praktiziert wird. 
Es besteht ein dringender Bedarf an einem einheitlicheren evidenzbasierten Ansatz für TZI-Medizin auf der Ebene der Regionen wie auch auf globaler Ebene. In Anbetracht der Bedeutung der Kultur bei der Bereitstellung von TZI-Medizin – und der entscheidenden Rolle der Bevölkerung – muss vor allem darüber gesprochen werden, wie diese Ansätze in die primäre Grundversorgung integriert werden können.
Dies werden wir auf der internationalen Konferenz über primäre Gesundheitsversorgung am 22. und 23. Oktober in Astana (Kasachstan) tun, die anlässlich des 45. Jahrestages der Erklärung von Alma-Ata und des fünften Jahrestages der Erklärung von Astana stattfindet, die beide auch auf die zentrale Bedeutung der traditionellen Medizin eingehen. 
Schließlich ist es auch bedeutsam, dass das Gipfeltreffen in dieser Woche mit der Tagung der G20-Gesundheitsminister hier in Gandhinagar unter dem derzeitigen G20-Vorsitz Indiens zusammenfällt. Als zentrales Forum für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit hat die G20 mit ihren Erklärungen und ihrem Tun beträchtlichen Einfluss weit über den Kreis ihrer Mitglieder hinaus. 
Inmitten der Diskussionen über die Ökonomie des Gesundheitswesens – und die politischen Entscheidungen, die daraus resultieren werden – fällt mir ein weiterer Ausspruch von Mahatma Gandhi ein: 
Yeh svaasthy hai jo asli dhan hai, sone aur chandi ke tukde nahin.
Nicht Gold oder Silber, sondern Gesundheit ist der wahre Reichtum.
Dhanyavaad!
(Dr. Hans Henri P. Kluge)

Geistheiler Jesus Lopez

Geistheiler Jesus Lopez bei einer Einzelsitzung

In seinen Blogbeiträgen informiert der Geistheiler Jesus Lopez über verschiedene Aspekte der Geistheilung und noch mehr. Er ist einer der wenigen Geistheiler, bei denen man bei den Teilnehmern die direkten Reaktionen der Geistheilung beobachten kann. Er arbeitet sowohl in Einzelsitzungen eins zu eins mit den Menschen als auch regelmäßig in Gruppen während seiner Geistheilungstage. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten wurden von verschiedenen TV-Sendern im In- und Ausland dokumentiert. Im Verlauf seiner Karriere hat er viel dazu beigetragen, das Thema Geistheilung nach vorn zu bringen. Nun auch mit seinem Forschungsprojekt zur Geistheilung. 

 

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