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Die Heilerin

Halfried Seelig (Ruth Drexel) verfügt über die Fähigkeit, Kraft ihrer Gedanken und durch Handauflegen Menschen zu heilen. Und sie spricht mit den Toten. Lange Zeit hat sie sich gezwungen, von ihrer Begabung keinen Gebrauch zu machen. Als sie eines Tages doch einen Mann heilt, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer - sehr zum Missfallen ihres Mannes Rudi, der Arzt ist.

Als sich ihre Tochter Marion von ihrem Mann trennt, kehrt sie mit ihrer Tochter Laura zurück in ihre Tiroler Heimat. Dort will sie die väterliche Arztpraxis übernehmen. Als sie merkt, dass ihre Tochter Laura die Fähigkeiten der Großmutter hat, ist sie höchst besorgt.

 

Filme: Die Heilerin (1+2)

Informationen zum Zweiteiler

Buch: Felix Mitterer

(Bearbeitung Holger Barthel)

 

Regie: Holger Barthel

 

Darsteller:

Ruth Drexel (Halfried Seelig)

Branko Samarovski (Rudi Seelig)

Geno Lechner (Marion Fischer)

Markus Boysen (Dr. Thomas Fischer)

Lea Kurka (Laura Fischer)

Elisabeth Orth (Kino-Leni)

Cornelius Obonya (Ferdinand)

Johannes Silberschneider (Vertreter)

Hannes Thanheiser (Alter Bauer)

Erni Mangold (Alte Bäuerin)

Rainer Egger

Otto Anton Eder

 

Fernsehfilm, 2004

 

Quelle: ORF

Bildbonus

Es sagt die alte Heilerin der Seele

Kommentare zum Film

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Kommentare: 1
  • #1

    Christa aus Köln (Dienstag, 16 Juni 2020 09:04)

    Das geistige Heilen wird einem sehr nah präsentiert. Man kann sich seine eigene Meinung bilden, ob man nun an Wunderheilung, an alternative Heilweisen glaubt oder dem ganzen kritisch gegenüber steht. Es wirkt, es ist so, wie es ist. Auch die Heilerin selbst weiss es nicht genau.
    Der 1. Teil ist für mich überzeugender. Großmutter und Enkelin treten als feinfühlige, fürsorgliche und offenherzigeMenschen auf. Im 2. Teil treten sie mehr als"psychisch gestört" in den Vordergrund. Passen die Geister der Toten ins Bild? Die Toten scheinen ihnen näher als die Lebenden.

    Der Film zeigt auch, dass Schulmedizin und alternative Heilweisen endlich einen gemeinsamen Weg finden/gehen müssten.