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Der Medicus 2

Der Medicus 2

Das Herz ist das Zuhause der Seele. 
(Rob Cole – Der Medicus 2)

11. Jahrhundert: Der Medicus Rob Cole strandet mit seinen Weggefährten nach seiner Flucht aus Isfahan in seiner alten Heimat London, um dort das Licht seines medizinischen Wissens zu verbreiten. Bald wird er in die Intrigen des Königshauses verstrickt und wieder muss er kämpfen: um das Leben seiner Patienten, für die Anerkennung seiner Arbeit und gegen eine ganz neue Herausforderung – das Leiden der menschlichen Psyche.

 

Weitere Informationen sind bei Constantin Film zu finden.

Kinotrailer

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Der Medicus 2: Das Warten hat ein Ende

Der 25. Dezember 2013 war ein besonderer Tag für das deutsche Kino:
Noah Gordons Bestseller Der Medicus eroberte die Leinwände und wurde mit über 3,6 Millionen Kinobesuchern ein Publikumsmagnet: Der Film war neben „Fack ju Göhte“ das Kinohighlight 2013 in Deutschland. Im Ranking der erfolgreichsten Kinofilme 2013 belegte er Platz 7, basierend auf Besucherzahlen. (Der erste Teil ist bei Amazon Prime zu finden.)

 

Jetzt, genau zwölf Jahre später, am 25. Dezember 2025, kehrt das Epos mit Der Medicus 2 zurück. Erneut unter der Regie von Philipp Stölzl und mit Tom Payne in der Hauptrolle des Rob Cole. Im Unterschied zum ersten Film, der sich stärker auf die physische Heilkunst konzentrierte, stellt die Fortsetzung die Heilung der Seele in den Mittelpunkt.

 

Die Verpflichtung von Darstellern wie Aidan Gillen und Liam Cunningham unterstreicht den tonalen Shift der Fortsetzung hin zu einem dramatischen „Intrigantenstadl“, der Assoziationen an Serien wie Game of Thrones weckt.

Starttermin und Altersfreigabe

Der Film startet am 25. Dezember 2025 zeitgleich in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In Spanien folgt der Start am 1. Januar 2026. Die FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben.
Kinder zwischen 6 und 11 Jahren dürfen den Film in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sehen.

Ein Weihnachtsgeschenk für das deutsche Kino

Der Medicus 2 ist mehr als nur eine späte Fortsetzung. Es ist der Versuch, einen der größten deutschen Kinoerfolge der letzten Jahre sowohl zu würdigen als auch eigenständig weiterzudenken. Der Film verspricht eine Mischung aus historischem Intrigen-Thriller, medizinischem Drama und einem philosophischen Blick auf die Grenzen des Wissens.

 

Der Trailer verspricht, wie sein Vorgänger zum Kinoereignis zu werden.

Eines steht jedoch fest: Für alle, die auf opulente Historienepen und die unvollendete Geschichte des Rob Cole gewartet haben, ist der 25. Dezember 2025 ein rot im Kalender angekreuzter Tag. 

Andrea und ich freuen uns auf den Film! Wie sieht es bei euch aus?


Die Gabe von Rob Cole

Der junge Rob Cole, der Protagonist, besitzt eine außergewöhnliche Intuition:
Im Buch äußert sich die Fähigkeit dadurch, dass er beim Berühren von kranken Menschen manchmal ein vibrierendes, pulsierendes oder lebendiges Gefühl in seinen Händen spürt. Das Gefühl für deren Lebenskraft (Vis vitalis). Als seine Mutter im Sterben liegt, berührt er sie und spürt nichts – keine Vibration, keine Lebenskraft. Er schließt daraus fälschlicherweise, seine Gabe sei es, den Tod zu erfühlen. In Wirklichkeit fühlt er aber die Abwesenheit von Leben.

 

Seine Lehrer und Meister, zuerst der Bader Barber und später der große persische Arzt Ibn Sina, helfen ihm, diese Gabe richtig zu verstehen und als diagnostisches Werkzeug einzusetzen. Sie ist ein Gespür für die Lebensenergie eines Menschen, nicht für den Tod.

 

Im Film steht nur die Zeit still, wenn Rob Cole spürt, dass Menschen sterben werden. Sie wird dargestellt als ein Gespür für den Tod.

 

So toll diese „Diagnosefähigkeit“ dargestellt wird, ist sie nur ein Bruchteil dessen, was ein Geistheiler erspürt. Im folgenden Blogartikel habe ich beschrieben, wie ich mit meinen Händen bei einer Heilsession "sehe". Wie sich diese Fähigkeit im Vergleich zu Geistheilung und klinischem Gespür unterscheidet, werde ich demnächst in einem separaten Blogartikel beschreiben. 


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Kommentare: 2
  • #1

    Ina (Montag, 29 Dezember 2025 13:28)

    Ich habe die Bücher gelesen, und sie haben mich tief berührt. Sie sind unglaublich spannend. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Menschen gibt, die intensiver fühlen und mehr wahrnehmen als andere. Und Jesus gehört für mich ganz eindeutig dazu.

  • #2

    Jesus (Dienstag, 30 Dezember 2025 15:21)

    Vielen Dank!