· 

Corona Januar 2021

Autor: Geistheiler Jesus Lopez | Aktualisiert am 06.01.2021 | zurück zu allen Blogs

Es steht schon fest, der Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert. Auch für mich bedeutet das, ich darf nicht meiner Arbeit nachgehen und muss jetzt alle Einzelsitzungen für Januar absagen. Wieder die Einzelsitzungen auf den nächsten Monat verschieben, das wird nicht möglich sein. Eine Verlängerung des Lockdowns nach Januar ist wahrscheinlich. Der Geistheilungstag im Februar wird abgesagt, da nicht absehbar ist, ob es noch eine Verlängerung gibt und keiner daran denkt, sich für eine Veranstaltung anzumelden - logischerweise.

 

Ich bin kein Freund von Corona-Leugnern und halte mich wie viele andere an die Regeln.

Aber dieser Teil-Lockdown bringt nicht die erwünschten Erfolge. Ich frage mich schon seit Oktober, warum nur Gastronomen, Hotels, Fußpflege, Geistheiler etc. schließen? Schutzmaßnahmen wurden unternommen, Einzelsitzungen mit Klienten oder Kunden bergen nicht so viele Gefahren wie Ansammlungen von Menschen. Viele Büros, Fabriken, Sportler und Handwerker, die nicht die selben Schutzmaßnahmen haben, dürfen weiterhin arbeiten und in vollen Zügen mit der deutschen Bahn zur Arbeit fahren. Anstatt diesen Teil-Lockdown in die Länge zu ziehen, sollten härtere Maßnahmen getroffen werden. Dann könnte im Februar oder März alles besser sein.

 

Die Hilfe vom Staat ist bei vielen Selbstständigen und Unternehmen zur Hälfte angekommen und auch das Kurzarbeitergeld nicht zu vergessen. Viele davon hätten durch Corona nicht die selben Umsätze und wären jetzt schon insolvent. Ich kann mich dabei wirklich nicht beschweren. Die letzten drei Jahre haben wir hart und viel gearbeitet. Diejenigen, die aber erst im letzten Jahr eröffnet haben oder diejenigen, die Schwarzgeld verdient haben (Spanien besonders, wie ich mitbekommen habe), keinen Steuerberater oder ein schlechtes Jahr 2019 hatten, können das nicht von sich sagen. Für die komplette Wirtschaft wird das bei einem härteren Lockdown wohl nicht möglich sein. 

 

Die Mehrwertsteuersenkung war für jeden Selbstständigen eine Lachnummer und es war im Vorfeld abzusehen. Sehr teure Strategie, aber meiner Meinung nach für die Regierung günstiger, anstatt direkt allen eine Hilfe zukommen zu lassen. Wie es die nächsten Monate mit den Hilfen überhaupt aussehen wird - ich bin gespannt. Von den finanziellen Nachwirkungen nicht zu sprechen. 

 

Der Januar wird für mich wie in den letzten Monaten ablaufen: Erholung, Meditation, Geld verdienen ohne meiner Hauptarbeit nachzugehen, Blogartikel schreiben, mein YouTube-Kanal mit Videos füllen, Bücher schreiben, die Zeit zu Hause genießen nach den vielen Reisen, mit den Hunden viel Zeit im Wald verbringen, mich entspannt von Menschen fernhalten...

Was ich damit sagen möchte, uns geht es gut und wir machen das Beste aus der Situation. Um uns muss sich keiner Sorgen machen. 


Für alle, die jemanden verloren haben und ihre Geschäfte schließen mussten, gilt mein Beileid. Mein Mitgefühl den Kindern und Eltern, dem Krankenhauspersonal, der Polizei und vielen mehr, die gerade wegen dieser Krise mehr leisten müssen oder um ihre Existenzen fürchten. 

 

Bleibt gesund und alles Gute für die kommende Zeit! 

 

PS Auch das geht vorüber!

Übersicht der Corona Regeln (05.01.2021)

  • Die bisherigen geltenden Regeln (Schließungen der Restaurants, Fitnessstudios etc.) sind bis zum 31. Januar verlängert worden.
  • Die Kontaktbeschränkung wird verschärft: Ab Montag soll man sich nur noch mit einer Person aus einem anderen Haushalt treffen dürfen.
  • In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen die Länder Bewegungseinschränkungen prüfen oder anordnen (z.B. einen 15-Kilometer-Radius um den Wohnort nur noch aus triftigen Gründen verlassen werden darf). => Ausflüge und Einkaufen gelten ausdrücklich nicht als triftige Gründe! Weitere lokale Maßnahmen sind möglich.
  • Die Zahl der Kinderkrankentage soll verdoppelt werden und Eltern sollen sie auch nehmen dürfen, wenn Schul- oder Kitabetrieb wegen Corona eingeschränkt sind.
  • Allen Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen soll bis Mitte Februar ein Impfangebot gemacht werden.

Am 25. Januar 2021 wollen sich Bund und Länder erneut zusammensetzen, um über die Februarmaßnahmen zu beraten. Eine Verlängerung oder Verschärfung ist nicht ausgeschlossen.

Heutige Blogartikel

Kommentar schreiben

Kommentare: 0